1,5° - Der VDI engagiert sich für das Klimaziel

Wie Wälder zum Klimaschutz beitragen

Um den Klimawandel abzubremsen und seine Folgen zu mildern haben sich 197 Staaten im Abkommen von Paris dazu verpflichtet, den globalen Temperaturanstieg möglichst auf 1,5°C zu begrenzen. Die Folgen des Klimawandels sind schon jetzt durch längere und heißere Sommer sowie eine Zunahme von Extremwetterereignissen spürbar. Je mehr die globale Durchschnittstemperatur ansteigt, desto schwerwiegender werden die Folgen des Klimawandels sein. Daher widmet sich auch der VDI "(Verein Deutscher Ingenieure)"  mit seinem Fokusthema 1,5° - Innovationen.Energie.Klima diesem Ziel.

Für unser Klima spielen auch Wälder als CO2-Senken eine wichtige Rolle. Bäume nehmen bei der Photosynthese CO2 auf und binden es langfristig. Daher sind Wiederaufforstungsprojekte ein wichtiger Bestandteil von Klimaschutzstrategien. Noch wichtiger ist jedoch der Erhalt von bereits bestehenden Waldflächen, da ein ausgewachsener Baum mehr CO2 bindet als ein junger Baum und Wälder Zeit brauchen, um heranzuwachsen. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass Wiederaufforstungsprojekte und der Erhalt von Wäldern allein unser Klima nicht retten werden, sondern nur einen Baustein der Klimaschutzstrategie darstellen – es ist essenziell, dass wir möglichst keine Treibhausgasemissionen mehr in die Atmosphäre emittieren, daher ist auch die Energiewende ein wichtiger Bestandteil der Klimaschutzstrategie. Außerdem sorgen Wälder lokal für eine Temperaturabkühlung und helfen uns damit auch, uns an das wärmer werdende Klima anzupassen.

Einer 2019 von der ETH Zürich veröffentlichten Studie zufolge steht momentan weltweit eine Fläche von ungefähr der Größe der USA zur Wiederaufforstung zur Verfügung, die nicht vom Menschen genutzt wird. An der Größenordnung der Fläche gab es auch Kritik, weil Flächen zum Beispiel durch Bodenerosion so geschädigt sind, dass dort keine Bäume mehr wachsen. Jedoch besteht insgesamt noch ein großes Potenzial, weltweit weitere Waldflächen zu schaffen.

 

Wälder sind sehr wichtig für unser Klima

Funktionen der Wälder

Wälder erfüllen viele Funktionen. Neben dem Klimaschutzaspekt sind Wälder auch ein Lebensraum für viele Tierarten – der Erhalt und die Wiederaufforstung von Wäldern sind somit auch wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt und intakte Ökosysteme. Die Schädigung von Ökosystemen führt häufig dazu, dass Menschen und Tiere engeren Kontakt zueinander bekommen. Dadurch wird zum Beispiel auch die Entstehung von Zoonosen, wie der akuten Corona-Pandemie, begünstigt.

 

Unser Beitrag zum Klimaschutz

Im Rahmen unseres Fokusthemas möchten auch wir einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und haben uns daher entschlossen, jedem neuen Mitglied im Rahmen unserer Weihnachtsaktion einen neu gepflanzten Baum zu schenken. Dabei haben wir festgestellt, dass es viele Organisationen gibt, die Baumpflanzprogramme zum Klimaschutz anbieten.

Wer darüber einen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchte, sollte darauf achten, dass die Organisation möglichst transparent arbeitet, eine langfristige Strategie hat und gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern auch soziale Aspekte berücksichtigt werden, um hier nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. So sollten durch den Schutz eines Waldes beispielsweise nicht indigene Gruppen verdrängt werden. Ein anderes Beispiel für die Einbindung von sozialen Aspekten ist, dass Kleinbauern in der Pflege der Bäume geschult und in den ersten Jahren, wenn ein Baum noch keine Früchte trägt, mit einem kleinen Betrag unterstützt werden. Später können sie die Früchte dann verkaufen.

Außerdem ist es wichtig sich darüber zu informieren, ob es nicht zu einem sogenannten „Leakage effect“ kommt, das heißt, dass durch den Schutz eines Waldgebiets nicht ein anderes, schlimmstenfalls sogar größeres, Waldgebiet abgeholzt wird.

Bei Organisationen, die lokal Bäume pflanzen, besteht die Möglichkeit, den Wald zu besuchen und sich selbst davon zu überzeugen, dass der Baum auch gepflanzt wurde und der Wald wächst. Dies ist bei im entfernten Ausland arbeitenden Organisationen leider sehr viel schwieriger, dabei ist gerade der tropische Regenwald sehr viel artenreicher und deutlich dichter bewachsen als beispielsweise ein deutscher Wald und deshalb besonders wichtig für unser globales Klima. Hier lohnt es sich auf vertrauenswürdige Zertifikate zu achten, welche die ökologischen und teilweise auch die sozialen Aspekte einer Organisation bescheinigen.

Viele Organisationen bieten auch kombinierte Baumpflanz- und Artenvielfaltsprogramme an, also zum Beispiel die gleichzeitige Pflanzung von Bäumen und Insektenweiden. Dabei sollten möglichst klimaresistente und heimische Arten gepflanzt werden. Flachwurzler wie Fichten, die häufig als Wirtschaftsbaum in Wirtschaftswäldern angebaut werden, können die tiefliegenden Wasserreservoire nicht anzapfen, daher sind viele Fichtenwäldern in den zurückliegenden Hitzesommern stark geschädigt worden.

Baumpflanzungen zum Klimaschutz sollten auch nicht als Ausrede für klimaschädliches Verhalten genutzt werden. Es ist möglich, damit die eigenen CO2-Emissionen zu kompensieren, aber es wäre natürlich besser, wenn diese von Vorneherein vermieden worden wären.

Der VDI engagiert sich ebenfalls für den Bienenschutz. Im Verbundprojekt BienABest, gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt, vereinen Forscherinnen und Forscher der Universität Ulm und der VDI ihre Expertise, um Maßnahmen zur Förderung der Wildbienenvielfalt zu erproben, umzusetzen und zu standardisieren. Damit leistet das Projekt BienABest einen Beitrag zum Schutz und zur Förderung der Wildbienenvielfalt Deutschlands. Die im Projekt angelegte Nahrungs- und Nistmöglichkeiten an ausgewählten Standorten in ganz Deutschland bieten neue und verbesserte Lebensgrundlagen für Wildbienen. Durch die Entwicklung einer bestandsschonenden Bestimmungsmethode von Wildbienen und die Ausbildung von Wildbienensachverständigen erarbeitet BienABest zudem die Grundlagen für eine langfristige Überwachung der Wildbienenpopulationen. Diese methodischen Grundlagen können auch für die Erfassung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Wildbienenvielfalt verwendet werden.

 

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