Treemer‘s Halbjahresrückblick 2019/2020

In der Pflanzsaison 2019/2020 haben wir 8 Projekte mit ca. 52.000 m² begonnen. Dabei haben wir den Beginn einiger Projekte, die noch nicht ganz finanziert waren, vorgezogen und gepflanzt. Wir wollten schliesslich nicht die Pflanzzeiten für Bäume verpassen.

Aufforstungen und Naturschutz bei kleinen, privaten, regionalen Forstbetrieben wie uns, bieten offenbar gegenüber weit über die Welt verstreuten, „globalisierten“ Aufforstungen bei großen Organisationen oder staatlichen Forstverwaltungen den Vorteil kurzer Entscheidungswege und persönlichem, räumlichem Bezug.

Die Coronakrise war für uns kein Grund weniger CO² aus der Luft zu filtern, die für die Allgemeinheit wichtigen Aufgaben des heimischen Waldes zu vergessen oder die Aufklärungsarbeit rund um CO²-Kompensation, Aufforstung in Deutschland, Wildbienen, Urwald und Baumpatenschaften zu vernachlässigen. Auch unsere Unterstützer haben das so gesehen und viele Unternehmen haben ihr soziales und ökologisches Engagement für den deutschen Wald sogar noch ausgebaut. Dafür bedanken wir uns von Herzen.

Ungefähr 24.000 m² konnten wir dank Eurer Unterstützung ganz abschließen. Es sind dadurch 1,1 ha neuer Wald entstanden und aus bestehenden Forsten werden nun durch Pflanzung seltener oder bienenfreundlicher Baumarten 1,3 ha Mischwald entstehen.

Alle Setzlinge die für vollständig bezahlte Projekte, Pflanztage und Firmenevents vorgesehen waren, haben wir im Rahmen der Ausgangsbeschränkungen pflanzen können.

Hier wird noch selbst gepflanzt

Bunte Mischung bienenfreundlicher Laubgehölze

Linde & Weide in blütenreicher Erstaufforstung

Freeyou AG & DOOMWOOD im Frühsommer 2020

Was wurde gepflanzt?

Insgesamt haben wir 10.850 Bäume in einem weit gefassten Artenspektrum von 36 Baum- und Straucharten gepflanzt:

Botanischer Name, deutscher Name

Abies alba, Weißtanne
Abies nordmanniana, Nordmannstanne
Acer campestre, Feldahorn
Aesculus hippocastanum, Roßkastanie
Alnus glutinosa, Roterle
Alnus incana, Grauerle
Betula pendula, Sandbirke
Carpinus betulus, Hainbuche
Castanea sativa, Esskastanie
Cedrus atlantica, Atlaszeder
Cedrus libani, Libanonzeder
Coryllus colurna, Baumhasel
Hippophae rhamnoides, Sanddorn
Juglans nigra, Schwarznuß
Juglans regia, Walnuß
Larix decidua, Europ. Lärche
Larix eurolepsis, Schuppenlärche
Malus sylvestris, Wildapfel
Metasequoia glyptostroboides, Urweltmammutbaum
Prunus avium, Wildkirsche
Pseudotsuga meniziesii, Douglasie
Pyrus pyraster/communis, Wildbirne
Quercus petraea, Traubeneiche
Quercus robur, Stieleiche
Robinia pseudoacacia, Robinie
Salix caprea, Salweide
Sequoia sempervirens, Küstenmammutbaum
Sequoiadendron giganteum, Riesenmammutbaum
Sorbus aria, Mehlbeere
Sorbus domestica, Speierling
Sorbus torminalis, Elsbeere
Taxus baccata, Eibe
Thuja plicata, Riesenlebensbaum
Tilia cordata, Winterlinde
Tsuga heterophylla, Hemlocktanne
Ulmus laevis, Weißulme

Ca. 5000 der gepflanzten Bäume aus ca. 20 der aufgeführten Arten sind wichtig für Bienen, wie zum Beispiel sämtliches Wildobst. Besonders freut uns, dass wir mehr als 1.500 Stück der bedrohten Eibe pflanzen konnten und so eine wichtige Art unserer ursprünglichen Wälder etabliert haben. Baumarten mit stark negativer Prognose im Klimawandel wie beispielsweise die Fichte (Picea abies) haben wir selbstverständlich nicht gepflanzt.

Was haben wir zusätzlich geleistet?

Auf allen Projektflächen werden offene Strukturen, Waldränder und Waldinnenränder, insbesondere blühende, nektarreiche Begleitvegetation und vor allem stehendes und liegendes Totholz sowie Habitatbäume für Vögel, Insekten und Kleinsäuger gezielt integriert und erhalten.

Wir konnten ungezählte Fragen aus Emails, Sozialmedia und Anrufen persönlich oder bei Exkursionen und geführten Waldspaziergängen beantworten. Damit hoffen wir einen ganzheitlichen Blick, zum Beispiel zu den Themen:

  • Naturschutz, Klimaschutz, Artenschutz, Trinkwasserschutz
  • dem Artensterben, Insektensterben und Bienenschutz
  • exotische, seltene, bedrohte, „deutsche“ oder heimische Baumarten
  • dem Baum der Zukunft, Mischung von Arten und Konzepten statt einem "Allheilmittel" für Trockenheit und Klimawandel
  • Rohstoffe und Waren (z.B. Holz und Holzprodukte) die bei uns vor der Haustür wachsen und trotzdem unnötig um die ganze Welt zu uns transportiert werden
  • nachhaltige regionalen Pflege und Nutzung von Wald und Wild,
  • den sozialen Leistungen der Wälder,
  • den Menschen die sich für Wälder einsetzen, vom reinen Holzbeschaffungsunternehmer über den naturgemäß wirtschaftenden Förster bis zum Naturschutzaktivisten
  • Urwälder, Forstplantagen, naturnahe Wälder

Wer hat uns unterstützt?

Insgesamt haben uns in den letzten 12 Monaten mehr als 700 Personen mit tatkräftiger Pflanzung, dem Verschenken von Bäumen zu Hochzeiten, Geburt, Taufe oder Weihnachten oder einfach durch finanzielle Mittel unterstützt.

Mehr als 40 Unternehmen haben ihr soziales und ökologisches Engagement in laufenden TREEMER-Projekten oder individuellen eigenen Projekten bei TREEMER® bewiesen.

Wir haben also zusammen ungeheuer viel erreicht, gezeigt das wir Verständnis für die extrem langen Entwicklungszeiträume unserer Waldökosysteme haben und vor allem Hoffnung in die Zukunft bewiesen. TREEMER sagt DANKE!

Wie geht es weiter?

550.000 m² stehen mittlerweile bei Treemer® für Hilfsprojekte in Deutschland (in Nordbayern) bereit. Für Aufforstungen, seltene Baumarten, Pflanzung neuer Mischwälder, natürliche Waldentwicklung, Erhalt seltener Biotope, und Maßnahmen gegen das Bienensterben ist also jede Menge Platz.

Wir freuen uns mit Euch auch in Zukunft viel bewegen, schützen, erhalten und pflanzen zu können.

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Treemer‘s Halbjahresrückblick 2019/2020

Die Coronakrise war für uns kein Grund weniger CO² aus der Luft zu filtern, die für die Allgemeinheit wichtigen Aufgaben des heimischen Waldes zu vergessen oder Aufklärungsarbeit rund um CO²-Kompensation, Aufforstung in Deutschland, Wildbienen, Urwald und Baumpatenschaften zu vernachlässigen. Auch unsere Unterstützer haben das so gesehen und viele Unternehmen haben ihr soziales und ökologisches Engagement für den deutschen Wald sogar noch ausgebaut. Durch all die positive Unterstützung konnten wir über 50.000 m² Mischwald schaffen. Dafür bedanken wir uns von Herzen.

Bienenpatenschaften und das Wildbienensterben

Wussten Sie eigentlich, dass Hummeln auch zu den Bienen zählen?

Bienenpatenschaften haben das Ziel dem Bienensterben entgegenzutreten. Bienenpatenschaften sind in der Regel Patenschaften für ein Honigbienenvolk. Hierbei erhalten die Paten oftmals im Gegenzug Honig und eine Patenurkunde für ihre finanzielle Unterstützung. Dies ist sicherlich ein wichtiger Beitrag für die Bestäubung unserer Pflanzen und den Erhalt der Umwelt, besser gesagt der Kulturlandschaft. Es gibt jedoch noch nachhaltigere Möglichkeiten.

Mit einer Waldpatenschaft neuen Naturraum schaffen

Für die nächste Generation

Wenn Du Dich aktiv im Klima-, Arten- und Naturschutz engagieren möchtest, dann reicht es Dir vielleicht nicht aus, Geld zu spenden. Mit einer Waldpatenschaft kannst Du projektbezogen an der Schaffung von neuen naturnahen Wäldern teilhaben. Erfahre hier mehr darüber!

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